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Training in Regulation von Blut und Blutprodukten

Von September bis Dezember 2017 unterstützt das PEI GHPP BloodTrain-Projekt ein Training für zwei Experten der Food and Drugs Authority (FDA) Ghana zur Regulierung von Blut und Blutprodukten.


Mit Hilfe des BloodTrain Teams und anderen internen und externen Experten wurden verschiedene Themengebiete im Bereich der Regulation von Blut und Blutprodukten bearbeitet. Ermöglicht wurde das Training durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Dieses Training umfasste hausinterne Workshops mit Mitarbeitern der Abteilung für Hämatologie und Transfusionsmedizin, Inspektionen, Molekulare Virologie, und Hämovigilanz sowie eine ausführliche Schulung im Bereich in-vitro Diagnostik (IVD) für die Testung von Blut auf durch Bluttransfusionen übertragbare Infektionserkrankungen.

Externe Besuche im Blutspendezentrum des Deutschen Roten Kreuzes in Frankfurt und bei einem Plasmafraktionierer (Biotest, Dreieich) vermittelten Einblicke in wichtige Prozesse entlang der Versorgungskette in der Transfusionsmedizin in Deutschland. Aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse konnten gemeinsam auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) in Köln verfolgt werden. Mit den in Deutschland gemachten Erfahrungen konnten die beiden Kolleginnen aus Ghana die Diskussionen während des PEI-NEPAD Workshops „Regulatory Capacity Building Needs in African Countries - Strengthening International Cooperation and Emergency Preparedness“ im Dezember 2017 gewinnbringend vorantreiben. Während des Workshops wurden auch verschiedene existierende Modelle der Regulation von Blut und Blutprodukten vorgestellt und diskutiert, welche Strukturen als Mindestanforderung eingeführt werden sollten, um die Versorgung mit sicheren Blutarzneimitteln zu gewährleisten.