Das Global Health Protection Programme gewinnt 11 neue Projekte

Zum 1. Januar 2020 haben 11 neue Projekte im Rahmen des Global Health Protection Programme des Bundesministerium für Gesundheit (BMG) begonnen. Die Projekte mit einer vorläufigen Laufzeit von 1 Jahr ergänzen die existierenden GHPP-Projekte und sprechen weitere Themen mit besonderer Bedeutung für den globalen Gesundheitsschutz an. Bestehend aus 35 Projekten, unterstützt das GHPP Public Health Institutionen in Partnerländern und die Weltgesundheitsorganisation bei der Verbesserung der Gesundheitsversorgung weltweit.

20.02.2020

Die Schwerpunkte des GHPP (Quelle: RKI)

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat zum 1. Januar 2020 das seit 2016 bestehende Global Health Protection Programme (GHPP) um 11 neue Projekte erweitert.

Diese unterstützen unter anderem Trainingsprogramme für Nachwuchswissenschaftler, Workshops zum Aufbau von Kapazitäten für Lagezentren mit Fokus auf Bewältigung von Public Health Notfällen und die Stärkung von Hygienemaßnahmen bei Krankheiten durch hochpathogene Erreger.

Neun dieser neuen Projekte werden vom Robert Koch-Institut koordiniert. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) koordinieren jeweils auch ein weiteres neues Projekt: LEARN (BfArM) und OneHealth Namibia (FLI).

Unter diesen neuen 11 gibt es auch krankheitsspezifische Projekte, wie z.B. das vom RKI und Forschungszentrum Borstel koordinierte Projekt RoGer TB, welches sich mit Tuberkuloseversorgung und -prävention bei Migranten beschäftigt oder das One Health Namibia Projekt des FLI, welches zur Bekämpfung hundevermittelter Tollwutinfektionen im Menschen beiträgt.

Weitere Projekte setzen unmittelbar auf Ebene der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an: GOPA, ProTECt und WHO CC AMR. Die neuen und ausgeweiteten Maßnahmen knüpfen an bestehende und in den vergangenen Jahren erfolgreich etablierte Zusammenarbeit mit Public Health Institutionen vor Ort an. Geografischer Schwerpunkt der neuen GHPP-Projekte bleibt Afrika südlich der Sahara; es sind aber auch zentral- und südostasiatische Partnerländer, sowie Rumänien in Südosteuropa vertreten.

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