Erfahrungsaustausch zu neusten Methoden der molekularen Diagnostik in Südafrika

Vom 4. Bis 15. Februar 2019 reisten 2 Mitarbeiter des Robert Koch Institut nach Südafrika um sich über neuste Methoden der molekularen Diagnostik mit unseren Partnern auszutauschen und einen entsprechenden Workshop vorzubereiten.

15.08.2019

Gruppenfoto unserer Partner an der Universität Pretoria; die Arbeitsgruppen Leiterin Prof. Dr. Marietjie Venter (links unten) mit ihren Studenten

Innerhalb der Projekte ANDEMIA und TRICE arbeiten wir sehr eng mit dem Zentrum für virale Zoonosen der Universität Pretoria (UP) und dem Zentrum für enterale Krankheiten am Nationalen Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) in Süd Afrika zusammen. Beide Institutionen unterstützen uns mit ihrem methodischen Knowhow bei der Etablierung neuster Diagnose Methoden und ihren Erfahrungen mit Ansätzen für eine Sentinel Surveillance bei unseren Aktivitäten in anderen afrikanischen Partnerländern.

In diesem Zusammenhang wird es im Sommer 2019 einen weiteren Workshop zur molekularen Diagnostik in Johannesburg, Südafrika unter Federführung von UP geben.

Zur Vorbereitung dieses Workshops und zum gegenseitigen methodischen Austausch sind daher Dr. Essia Belarbi und Herr Andreas Sachse aus der Arbeitsgruppe P3 im Februar 2019 für 2 Wochen nach Südafrika geflogen. Spezifischer Inhalt war dabei die Testung von Fieberpatienten mit einem am UP entwickelten Multiplex PCR Chip der bis zu 30 Erreger gleichzeitig nachweisen kann sowie Austausch zu alternativen Protokollen zur Extraktion von Stuhlproben und deren Analyse am NICD. Überdies wurden auch 2 Krankenhäuser in Mpumlanga und Kalafong besichtigt an denen UP und NICD jeweils eine Sentinel Surveillance aufgebaut haben.

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