Oktober 2019: Workshop zu HCID in Berlin (RKI)

Vom 14.-18. Oktober 2019 veranstaltete das EFFO Projekt gemeinsam mit dem Operndorf Afrika einen Workshop zu "High Consequence Infectious Diseases" (HCID) im RKI. Ziel war es, unterschiedliche Akteure aus dem Projektland Burkina Faso zu vernetzen sowie Kapazitäten zum Erkennen und Versorgen von HCID-Fällen zu identifizieren und zu stärken.

12.11.2019

Erste Assoziationen der Teilnehmenden des o.g. Workshops zu HCID © RKI

Für die diesjährige Veranstaltung waren 13 Gäste von unterschiedlichen staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen in der medizinischen Versorgung, Forschung und Lehre in Burkina Faso nach Berlin angereist. Fachliche Expertise und eindrückliche Erfahrungswerte zu Lassafieber, einem Schwerpunktthema der Woche, steuerten maßgeblich zwei Kolleginnen des Nigeria Centre for Disease Control (NCDC), ebenfalls ein Partner des RKI, bei.

Der Workshop schlug die Brücke von der globalen Perspektive internationaler Ausbruchsbekämpfung hin zur Notwendigkeit von effizienten Schulungen von Gesundheitspersonal auf lokaler Ebene. Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt HCID und im Speziellen Lassafieber im internationalen Kontext, setzte sich die Gruppe mit aktuellen Ausbruchsgeschehen und Forschungsfragen auseinander. Als Train-the-Trainer-Komponente erarbeiteten die Teilnehmenden wichtige Elemente für die Anleitung praktischer Übungen; auch Grundlagen des Feedbacks wurden besprochen und angewandt. Der Workshop bot vor allem auch eine Plattform zu einem sehr fruchtbaren Süd-Süd-Austausch, welches von allen Teilnehmenden sehr geschätzt wurde.

Ein erstes Pilottraining im Operndorf Afrika fand bereits im Juni 2017 statt. Dabei wurde erstmalig neben Ebolafieber auch das Lassafieber thematisiert

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