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BloodTrain

Verfügbarkeit, Sicherheit und Qualität von Blut und Blutprodukten: Unterstützung des Aufbaus einer regulatorischen Struktur und ihrer Adaption an Krisensituationen in den Partnerländern

Kurzbeschreibung

Blut und Blutprodukte sind von der WHO als essentielle Arzneimittel ausgewiesen. Das beschriebene Projekt unterstützt die Gesundheitssysteme in den Zielregionen in Afrika durch die Stärkung der Kapazitäten zur Sicherung des Zugangs zu Blut und Blutprodukten. Eine funktionierende regulatorische Struktur  zur Sicherstellung der Verfügbarkeit, Sicherheit und Qualität von Blut und Blutprodukten und die Option ihrer adäquaten Adaption an Krisensituationen stellt auch im Kontext der  Katastrophenprävention ein wesentliches infrastrukturelles Element eines handlungsfähigen Gesundheitssystems dar. Das Teilprojekt unterstützt den Aufbau einer solchen regulatorischen Struktur und ihrer Adaption an  Krisensituationen. Im Rahmen des Projektes werden Mitarbeiter am PEI umfassend ausgebildet, um die Verhältnisse vor Ort in afrikanischen Ländern analysieren und geeignete Maßnahmen im Dialog mit dortigen Behörden und Blutspendediensten treffen zu können, sowie umfassende, strukturierte Schulungen für afrikanische KollegInnen (Train-the Trainer-Prinzip) zu etablieren.

Ziele des Projektes

  • Verfügbarkeit, Sicherheit und Qualität von Blut und Blutprodukten in Afrika
  • Stärkung von Gesundheitssystemen durch Unterstützung des Aufbaus regulatorischer Strukturen und Etablierung von Mechanismen zu ihrer Adaption an Krisensituationen
  • Etablierung von Strukturen zur Priorisierung, Planung und Genehmigung aussagekräftiger klinischer Studien im Bereich der Blutversorgung

Infos

Unter dem Gesichtspunkt der langfristigen und nachhaltigen Kooperation erfolgt derzeit die Identifizierung geeigneter Partnerinstitutionen und Partnerländer in Afrika in Zusammenarbeit mit dem WHO Headquarter in Genf und der NEPAD / AMRH (New Partnership for Africa's Development / African Medicines Regulatory Harmonisation Programme). Synergien der Module VaccTrain und BloodTrain am Paul-Ehrlich-Institut (PEI) werden dabei  genutzt.

Zudem werden die Teilprojekte definiert, die das PEI im Bereich Blut gezielt Partnerinstitutionen und Partnerländern anbieten kann. Der Beitrag der möglichen verschiedenen Teilprojekte zu einem nachhaltigen Gesamtprojekt wird derzeit intern bewertet, die Teilprojekte werden auf dieser Basis priorisiert:

Als wesentliches Teilprojekt wurde bisher der Aufbau eines Netzwerkes regulatorischer Behörden im Blutbereich in Afrika identifiziert. Erste Schritte wurden eingeleitet, den Aufbau eines solchen Netzwerkes zu unterstützen. Zweites wesentliches Teilprojekt ist die  Evaluierung regulatorischer Behörden im Bereich Blut in Afrika entsprechend der Kriterien des ‚Blood Regulators Network’ (BRN) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Vorbereitungen werden derzeit getroffen, ein solches Assessment durchzuführen.

Im Dezember 2017 ist seitens der beiden am PEI angesiedelten Module des GHPP-Programms - VaccTrain und BloodTrain - ein Arbeitstreffen zusammen mit NEPAD/AMRH und der WHO zum Thema ‘Regulatory Capacity Building Needs in African countries – Strengthening International Cooperation’ am Paul-Ehrlich-Institut geplant. Dieses Arbeitstreffen wird sich unter anderem mit Modellen zur Regulation von Blut und Blutprodukten in Afrika befassen.

Infos

Betreuendes Institut

Paul-Ehrlich-Institut (PEI)