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Benchmarking in Afrika

Um Strukturen im Bereich Regulation von Blut und Blutprodukten zu stärken, ist eine Bewertung der aktuellen Situation in Bezug dieser Produkte erforderlich und findet im Zeitraum Februar bis August 2018 in 10 ausgewählten Afrikanischen Ländern statt (Liberia, Ruanda, Uganda, Südafrika, Simbabwe, Kenia, Äthiopien, Tansania, Nigeria, Malawi).

Für die IST-Analyse der bestehenden Systeme verwendet das PEI GHPP BloodTrain Team das WHO Global Benchmarking Tool (GBT). Mit Hilfe des Tools können regulatorische Funktionen besonders im Hinblick auf die Regulation von Blut und Blutprodukten als Arzneimittel bewertet werden. Mit dem GBT-Blut Modul werden die vorhandenen regulatorischen Kapazitäten sowie deren Reifegrad dokumentiert und Stärken und Schwächen im System identifiziert.

Mit Hilfe der so erhobenen Daten wird ein individueller Entwicklungsplan für die jeweilige Regulierende Behörde erstellt (Institutional Development Plan, IDP). Mit Hilfe des IDPs werden Empfehlungen zur Behebung von festgestellten Lücken im Bereich Regulation von Blut und Blutprodukten gegeben und Maßnahmen zum Aufbau von Kapazitäten können dem folgend initiiert werden.

In Zusammenarbeit mit der NEPAD-Agentur (New Partnership for Africa’s Development) und der WHO soll das Benchmarking der Blutregulierenden Strukturen zu folgenden Zielen führen:

  • Benchmarking der vorhandenen Systeme in Afrika und ihres spezifischen Reifegrads in Bezug auf die Regulierung von Blut und Blutprodukten
  • Identifizierung der vorhandenen Stärken und Lücken
  • Entwicklung eines individuellen Entwicklungsplans, um Lücken zu schließen
  • Iniitierung von Netzwerkprojekten zur Einbeziehung starker Behörden um schwächere Behörden nachhaltig auszubilden

Am Ende des Benchmarking soll zusammen mit NEPAD eine Strategie entwickelt werden, um die Harmonisierung der Regulierung von Blut und Blutprodukten in Afrika voranzutreiben und mit entsprechenden Aktivitäten und Maßnahmen zu unterstützen.

Neben der Datenerhebung fördert das Benchmarking auch die Bildung eines Netzwerks der Blut regulierenden Behörden. Dies unterstütz die bereits 2017 formulierte Idee eines Forum für Blut regulierende Behörden in Afrika (Forum for African Blood Regulators).