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NEPAD 3rd Biennial scientific conference /WHO 5th African Medicines Regulators conference

Im November 2017 präsentierte und diskutierte das PEI GHPP BloodTrain Team die Projekte rund um die Regulation von Blut und Blutprodukten mit wichtigen Partnern in Ghana.

Vom 26.-30.November 2017 fanden in Accra, Ghana gleich drei wichtige Stakeholder Treffen statt, an denen das PEI GHPP BloodTrain Team aktiv teilnahm.

Zunächst wurde gemeinsam mit AVAREF und der WHO eine Fallstudie für eine Table-Top Simulation vorgestellt. Mit Hilfe einer hypothetischen Epidemie Situation sollten eine entworfene Richtlinie einer Machbarkeitsanalyse unterzogen werden. Die Richtlinie umfasst Prozesse für eine gemeinsame, länderübergreifende Bewertung von Arzneimitteln und Diagnostika im Krisenfall.
Das PEI GHP BloodTrain Team fungierte hier als Experten, ob die Richtlinie auch die besonderen Ansprüche der Regulation von Blut, Blutprodukte und Konvaleszenz Plasma abdecken. Letzteres wurde während der Ebola Epidemie (2014/15) als vielversprechende Therapie Option gehandelt. Allerdings fehlte es zum derzeitigen Ausbruch an greifenden regulatorischen Strukturen um die Sicherheit und Unbedenklichkeit der Produkte zu gewährleisten.

Im Rahmen der anschließenden 3rd Biennial Scientific Conference von NEPAD-AMRH (New Partnership for Africa’s Development – African Medicines Regulatory Harmonisation) wurden verschiedene Aktivitäten und Initiativen diskutiert um regulatorische Systeme in Afrika zu stärken. Das PEI GHPP BloodTrain Team stellte hier seine Aktivitäten bezüglich der Stärkung von Systemen zur Regulation von Blut und Blutprodukten vor und beteiligte sich an Podiumsdiskussionen. Ziel war es Strategien zu entwickeln die es erlauben Synergien zu nutzen und Harmonisierung länderübergreifend voranzutreiben.
Abschließend fand die 5th African Medicines Regulator Konferenz der WHO statt. Ziel des Meetings war es Strukturen zu schaffen, um Länder in der Regulation von Arzneimitteln zu unterstützen und die Entwicklung der Systeme weiter voranzutreiben. Ziel aller Aktivitäten soll sein Harmonisierungsbestrebungen weiter auszubauen und somit Gesundheitssysteme national, regional und kontinental zu stärken. Auch hier wurden gemeinsam mit den Ländern und anderen Stakeholdern Strategien im Bereich der Regulation von Blut und Blutprodukten diskutiert. Es wurde der  Bedarf einer separaten, länderübergreifenden Expertengruppe im Bereich Blut und Blutprodukte formuliert und erstmals über die Bildung eines Forums für Blutregulierende Behörden im großen Plenum gesprochen.