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Diagnostiktraining für hochpathogene Viren am RKI

Das IDEA-Projekt befasst sich im Rahmen des Global Health Protection Programmes mit der Verbesserung der Diagnostik für hochpathogene Viren in Sri Lanka. Vor dem Hintergrund des schwersten Denguevirus-Ausbruchs 2017 wurde daher vom 24.4.–7.5.2018 am RKI ein Intensivtraining zur PCR-Diagnostik hochpathogener Viren durchgeführt.

Das IDEA (IDentification of Emerging Agents)-Projekt befasst sich im Rahmen des Global Health Protection Programmes mit der Verbesserung der Diagnostik für hochpathogene Viren in Sri Lanka. Vor dem Hintergrund des schwersten Denguevirus-Ausbruchs in Sri Lanka im Jahr 2017 wurde daher vom 24.4.2018 bis zum 7.5.2018 am RKI ein Intensivtraining zur PCR-Diagnostik hochpathogener Viren durchgeführt. Nach einem erfolgreichen Einsatz der SEEG (Schnell einsetzbare Expertengruppe Gesundheit) in Colombo im Februar 2018, der den Aufbau der spezifischen Denguevirus-PCR-Diagnostik zum Ziel hatte, wurden nun im Robert Koch-Institut diese Erkenntnisse vertieft und die für Sri Lanka notwendige Differentialdiagnostik, die Verwendung von Kontrollen und der Betrieb eines diagnostischen PCR-Labors trainiert. Durch theoretische Vorträge zu den Themen PCR, qPCR, Kontrollen, Assay-Design sowie einem intensiven PCR-Troubleshooting sind die Trainees nun in der Lage diese Diagnostik selbständig durchzuführen und weitere Parameter in das Nachweisspektrum aufzunehmen. Zu diesem Zweck wird gemeinsam ein Diagnostik-Schema erarbeitet, welches die Grundlage der weiteren Arbeiten darstellen wird.

Die sri lankischen Trainees arbeiten an der Universität von Colombo, wo bereits ein PCR-Labor eingerichtet werden konnte, bzw. im North Colombo Teaching Hospital Ragama. Das PCR-Labor im Krankenhaus ist noch im Umbau, wird jedoch das erste und bislang einzige PCR-Diagnostiklabor in einem öffentlichen Krankenhaus in Sri Lanka sein.

Weitere Informationen finden sie hier.