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Erfahrungen ostafrikanischer Experten im Kampf gegen Ebola

Im November 2017 nahm das ORDER-HC-Team an einer Regionalkonferenz teil zum Thema “Lehren für die Zukunft: Was ostafrikanische Experten bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika gelernt haben", organisiert von der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Nairobi, Kenia.

Etwa 50 Ärzte, Krankenschwestern, Hebammen, Laboranten, Epidemiologen, Fachleute für öffentliche Gesundheit und Gesundheitskommunikation aus den Mitgliedstaaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC), die in den Jahren 2014-2016 nach Guinea, Liberia und Sierra Leone zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie entsandt worden waren, trafen sich in Nairobi, Kenia, mit etwa 35 Vertretern von Partner- und Regionalinstitutionen wie der Afrikanischen Union, dem Sekretariat der Ostafrikanischen Gemeinschaft, der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) und der Westafrikanischen Gesundheitsorganisation (WAHO), WHO, CDC, FAO, MSF, GIZ und anderen. Das ORDER-HC-Team des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin und des Robert Koch-Instituts war unter den Teilnehmern.

Ziel der Regionalkonferenz war es, Erfahrungen und Erkenntnisse der eingesetzten ostafrikanischen Experten zu diskutieren und gemeinsam Empfehlungen für die Ostafrikanische Gemeinschaft zu erarbeiten. Es war die erste Initiative, die die wertvolle Gelegenheit nutzte, die Erfahrungen der eingesetzten Experten vor Ort anzuhören, zu nutzen und diese Lehren in Empfehlungen für die Epidemievorsorge in der ostafrikanischen Region umzusetzen.

Für das ORDER-HC-Team war dies eine einmalige Gelegenheit, von den entsandten Experten zu lernen und sich mit Kollegen aus anderen Institutionen auszutauschen. Wir haben wichtige Erkenntnisse und Impulse für die Umsetzung unserer eigenen Projekt- und Forschungsthemen zur routinemäßigen Gesundheitsversorgung bei Epidemien hoch ansteckender Krankheiten mitgenommen. Die umfangreichen Erfahrungen der Gesundheitsfachkräfte in den von der Ebola-Epidemie am stärksten betroffenen Ländern Westafrikas warten darauf, analysiert, mit anderen Ländern ausgetauscht und in praktische Empfehlungen für künftige Gesundheitskrisen umgesetzt zu werden - in der Region und darüber hinaus.

Weitere Informationen zur Konferenz mit Fotos und Interviews: http://health.bmz.de/events/Events_2017/lessons_east_africa_ebola_outbreak/index.html