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Projektstart: Auftakttreffen mit Partnerländern

Juni 2018 Zum Projektstart reist das VaccTrain-Team im Juni 2018 nach Gambia um die Vertreter der Partnerländer zu treffen. Dort stellen die jeweiligen Länder ihr derzeitiges nationales Regulierungssystem und die Aufsicht über klinische Prüfungen vor. Außerdem formulieren die Länder ihre Erwartungen und Ziele an das Projekt.

Das VaccTrain-Projekt „Regulatorische Schulung und Beratung im Bereich Impfstoffe und biomedizinische Therapeutika” startete mit einem gemeinsamen Treffen von Vertretern der nationalen Regulierungsbehörden aus Ghana, Liberia, Sierra Leone und Gambia. Dabei skizzierten die Teilnehmer für jedes Partnerland die jeweiligen Herausforderungen, Möglichkeiten und Erwartungen hinsichtlich der Überwachung klinischer Prüfungen. Das Treffen fand am 27. und 28. Juni 2018 in der gambischen Hauptstadt Banjul statt.

Das Treffen begann mit einem Überblick über das VaccTrain-Projekt, als einen Teil des deutschen Global Health Protection Programms und mit der Erläuterung, wie die Partnerländer für das Pilotprojekt ausgewählt wurden.

Anschließend hatten die Länder ausreichend Zeit für ihre Präsentationen. Darin stellten die Leiter oder Vertreter der Behörden das nationale Regulierungssystem sowie die Aufsicht über klinische Prüfungen in ihren Ländern vor und diskutierten das Ergebnis der Selbstbewertung unter der Leitung der WHO aus dem Jahre 2017. Jede Behörde sollte in den Vorträgen auch ihre Erwartungen an das VaccTrain-Projekt äußern und Vorschläge für eine Zusammenarbeit machen. Während der Diskussion wurde deutlich, dass jedes Land unterschiedlichen Herausforderungen gegenübersteht: Die Länder Liberia und Sierra Leone etwa wurden von der Ebola-Epidemie im Jahre 2014 schwer getroffen. Nach der Epidemie bauen sie zunächst Strukturen wieder auf, mit denen Regulierungssysteme geschaffen werden können, die künftigen Gesundheitskrisen standhalten. Ghana engagiert sich im Rahmen eines Regional Centre of Regulatory Excellence (RCORE) für die Genehmigung von klinischen Prüfungen für den Aufbau von Regulierungskapazitäten auf dem Kontinent. Gambia ist mitten im Aufbau seiner nationalen Behörde.

Durch das weltweit einsetzbare Benchmarking-Instrument der WHO (GBT) und die darauf basierende Selbstbewertung ist eine gemeinsame Grundlage für das Pilotprojekt geschaffen und ein Leistungsvergleich überhaupt möglich. Auf dieser Basis wird das VaccTrain-Team zusammen mit den Partnerländern einen institutionellen Entwicklungsplan erarbeiten um die regulatorischen Lücken zu schließen.

Vertrauen durch Kommunikation

Dass eine gute Kommunikation Vertrauen herstellt und besonders auch in der internationalen Zusammenarbeit eine wichtige Basis darstellt, wurde bereits in den Vortreffen mehrfach betont, so etwa beim Workshop „Der notwendige Ausbau von Regulierungskapazität in afrikanischen Ländern - Stärkung internationaler Zusammenarbeit und Katastrophenbereitschaft".

Angesichts des multikulturellen Hintergrunds der Teilnehmer an diesem Projekt hatte das VaccTrain-Team dem Thema Kommunikation einen hohen Stellenwert eingeräumt und eigens einen Moderator engagiert. Er zeigte mögliche Fallstricke in multikulturellen Teams und Wege auf, damit umzugehen. Außerdem tauschten sich die Teilnehmer in kleineren Gruppen über die wichtigsten Bestandteile für eine effektive Kommunikation und Teamarbeit aus. Die Ergebnisse dienten dazu, einen Kommunikationsplan für das Projekt zu entwerfen.

Das Treffen schloss mit einer Zusammenstellung der wichtigsten Erkenntnisse ab, die von jeder Behörde hervorgehoben wurden; dazu gehörten Anforderungen und Lösungsvorschläge sowie Erwartungen der Behörden.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter vacctrain@pei.de.