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WHOCC-AMR

Koordination des WHO AMR Surveillance and Quality Assessment Collaborating Centre Network und Implementierung des Arbeitsplans

Stand: Juni 2020

Kurzbeschreibung

Das WHO AMR Surveillance and Quality Assessment Collaborating Centres Network ("WHO AMR CC-Netzwerk") zielt darauf ab, Antibiotikaresistenzen (AMR) durch eine verbesserte Erfassung und Meldung von AMR-Daten weltweit zu reduzieren.

AMR ist eine bedeutende globale Bedrohung. Internationale Zusammenarbeit wie die gemeinsame Nutzung von Fachwissen und Ressourcen ist entscheidend für den Aufbau von Kapazitäten zur weltweiten Prävention und Kontrolle von AMR. Als Teil der Bemühungen zur Bewältigung dieses wachsenden Problems beschloss die Weltgesundheitsversammlung, die Resolution WHA68.7 zu verabschieden und ein  globales Surveillancesystem für die Überwachung von Antibiotikaresistenzen, das Global Antimicrobial Resistance Surveillance System ("GLASS"), einzurichten. GLASS fördert einen standardisierten Ansatz für die Erfassung, Analyse und gemeinsame Nutzung von AMR-Daten auf globaler Ebene. Eine gestärkte Evidenzbasis kann zur Information der Entscheidungsfindung über AMR-relevante Politik und Praxis genutzt werden.      

Die Mitglieder des WHO AMR CC-Netzwerks werden WHO-Kollaborationszentren (WHO Collaborating Centres) genannt und arbeiten mit der WHO zusammen, um die Entwicklung und Umsetzung von GLASS zu unterstützen. Insbesondere unterstützt das WHO AMR CC-Netzwerk Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen beim Aufbau von Kapazitäten zur Entwicklung und Umsetzung der Surveillance. Das WHO AMR CC-Netzwerk will dies durch eine verstärkte Koordination zwischen den Mitgliedern und anderen Akteuren, die in der AMR-Surveillance tätig sind, sowie durch die praktische Umsetzung von Kooperationsprojekten erreichen. Die Mitglieder kommunizieren regelmäßig durch E-Mail-Kommunikation, Telefonkonferenzen und jährliche persönliche Treffen.         

Das Robert Koch-Institut ist der neue Koordinator des WHO AMR CC-Netzwerks und wird die effektive Durchführung der Projekte des Netzwerks, den Erfolg des Austauschs innerhalb des Netzwerks und die strategische Ausrichtung aller relevanten Partner gewährleisten. Das Netzwerk wurde 2016 gegründet, und das Robert Koch-Institut prüft derzeit als neuer Koordinator, wie das Netzwerk weiter optimiert werden kann.

Das Robert Koch-Institut ist auch für mehrere spezifische Aktivitäten des WHO AMR CC-Netzwerks verantwortlich, darunter die Entwicklung eines Protokolls für die integrierte Surveillance von nosokomialen Infektionen und AMR in Zusammenarbeit mit anderen regionalen Partnern der WHO.

Ziele des Projektes

Im Rahmen des Projekts soll die effektive Koordination des WHO AMR CC-Netzwerks sowie die Arbeitsplanung einschließlich der Entwicklung eines Protokolls für die integrierte Surveillance von nosokomialen Infektionen und AMR sichergestellt werden. Der Zweck des Netzwerkes ist die Unterstützung von GLASS, einem standardisierten globalen System zur Erfassung und Analyse von Daten über AMR.

Die Ziele des WHO AMR CC- Netzwerks sind wie folgt:

  • Zusammenarbeit bei Aktivitäten zur Stärkung der labortechnischen, klinischen und epidemiologischen Kapazitäten der Länder zur Entwicklung und Umsetzung der AMR-Surveillance.
  • Unterstützung der Einrichtung nationaler Referenzlaboratorien für AMR und supranationaler Laboratorien, die als Referenz für die Prüfung ungewöhnlicher Resistenzen und AMR-Qualitätsprogramme dienen.
  • Unterstützung der Entwicklung von IT- und epidemiologischen Instrumenten für die globale AMR-Surveillance.
  • Unterstützung bei der Koordination von epidemiologischen Analysen und der Entwicklung von Berichten.
  • Beitrag zur Entwicklung spezieller Surveillanceprotokolle, wie z.B. operationelle Forschung in ressourcenschwachen Umgebungen, diagnostische Betreuung, Bewertung der Belastung durch AMR-Krankheiten beim Menschen und die Verwendung molekularer Tests für die AMR-Surveillance.

Infos

Betreuendes Institut

Partnerländer

Argentinien, Australien, China, Dänemark, Indien, Niederlande, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Schweden, Schweiz, Thailand, Großbritannien, USA

Partnerinstitutionen